26.05.2019 | Ironman 70.3 St. Pölten

Nach vier Jahren Pause von der Halbdistanz startete ich heute beim Ironman 70.3 in St. Pölten. Bereits 5:30 Uhr ging es für mich in die Wechselzone, um nochmal mein Rad zu checken.

Pünktlich 7:15 Uhr ertönte der Startschuss und ich ging als einer der ersten AK-Athleten für die ersten Schwimmkilometer in den 16 Grad kalten großen Viehofner See. Auf dem etwa 300m langen Landgang zum Ratzersdorfer See konnte ich mich dann an die Spitze des Feldes setzen.

Zusammen mit einem Staffelschwimmer verließ ich ganz vorne wieder den See und sprintete in die Wechselzone. Das Schwimmen lief wirklich gut und so ein Landgang dazwischen macht auch Spaß. Der Wechsel klappte auch super und schon ging es auf die 90 km lange Radstrecke. Ich fuhr von Beginn an kontrolliert und ließ mich nicht beirren, als der spätere Sieger bei km 10 an mir vorbei geschossen kam.

Bis km 45 war das Gefühl auf dem Rad noch ganz gut, doch dann wurde es langsam hart die anvisierten Wattwerte zu halten. Ich quälte mich so noch bis km 60, wo es endlich in den längeren Anstieg ging.

Da fühlten sich die Beine wieder besser an und auf der Abfahrt konnte ich gegenüber den anderen Athleten extrem Zeit gutmachen ohne treten zu müssen. Die letzten Kilometer vergingen dann doch recht schnell und ich freute mich schon auf den Lauf, obwohl sich die Beine sehr schwer anfühlten.

Die ersten Kilometer auf der Laufstrecke liefen dann so gar nicht wie ich es geplant hatte. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt auf Platz 4 der Altersklasse.

Nach 3km wurde es dann besser und ich konnte nah an meiner geplanten Pace laufen. Dies konnte ich bis zu Ende halten bzw. steigern, sodass ich bis auf Platz 2 der Altersklasse vorlaufen konnte.

Während der 2. Hälfte des Laufens befand ich mich genau an der Grenze zwischen Gel aufnehmen können oder es wieder herausbringen, doch es hat am Ende genau gepasst.

Mit dem 2. Platz in der Altersklasse bin ich sehr zufrieden. Ich habe meine Ziel, die Qualifikation für die Ironman 70.3 WM in Nizza, geschafft.

Schwimmen und Laufen war von der Leistung her sehr gut und auf dem Rad liegen mir die Berge mehr, als das Drücken in der Ebene. Vorteil -> Nizza! Die Veranstaltung kann ich nur weiterempfehlen. Die Strecke ist sehr schön, auch wenn ich diese nur vorher und nicht während des Rennen genießen konnte ;-)

Die Woche versuche ich mich so gut es geht zu erholen, um am Samstag in Kraichgau mit meinem Team Weimarer Ingenieure die 1. Bundesliga zu rocken.

Bis dahin: Enjoy Triathlon.

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