15.06.2019 | Schlosstriathlon Moritzburg

Am Wochenende startete ich wieder bei meinem Heimrennen rund um das schöne Moritzburger Schloss. Am Samstag unterstützte ich meinen Verein SV Elbland Coswig-Meißen e.V. als Schwimmer in einer Halbdistanzstaffel. Das Schwimmen verlief ganz gut, jedoch fehlt mir in dieser Disziplin weiterhin der gewünschte Druck. Ich konnte als 2. auf unseren Radfahrer übergeben und war damit insgesamt doch zufrieden. Bis zum Ende war das Podium für uns greifbar nah, aber aufgrund muskulärer Probleme unseres Läufers sicherten wir uns den 5. Platz. Es hat trotzdem super Spaß gemacht und gerne beim nächsten Mal wieder. Danke Jungs!

Nachdem ich mich also am Vortag „warmgeschwommen“ hatte, wurde es am Sonntag über die olympische Distanz ernst. Ich wollte das Rennen wieder gewinnen. Nach dem Startschuss fand ich recht schnell den Wasserschatten von Lukas Seifert. Ich wollte solange wie möglich an ihm dranbleiben, da ich wusste, dass er richtig schnell Radfahren wird.

Ich musste ihn jedoch etwas ziehen lassen - da half nicht mal immer die direkte Linie von Boje zu Boje zu schwimmen. Ich stieg mit einem Rückstand von 19s aus dem Schlossteich und nahm mir vor den Erstplatzierten mit einem schnellen Wechsel zu überholen.

Das klappte auch und so ging ich als Führender auf die Radstrecke und machte von Beginn an Druck. Ich wollte, dass mich die schnellen Radfahrer so spät wie möglich erst überholen, damit der Rückstand fürs Laufen noch machbar ist. Bis KM 15 klappte das auch ganz gut, doch dann ging Lukas an mir vorbei und ich merkte schon, dass ich das Tempo nicht so weiterfahren kann. Der einsetzende Regen störte mich auf der ersten Runde nicht, da die Strecke komplett frei ist.

Auf der 2. Runde muss man sich aufgrund der anderen Teilnehmer deutlich mehr konzentrieren. Ich gab bis zum Ende der Radstrecke alles und stieg mit einem Rückstand von 2:03 Minuten vom Rad.

Dieser Rückstand schien mir machbar und ich gab von Anfang an auf der Laufstrecke gleich Gas, was sich bei den tollen Zuschauern sehr einfach anfühlt.

Bei KM 4 konnte ich die Führung übernehmen und diese auch schnell ausbauen. In der 2. Laufrunde investierte ich dann nicht mehr so viel wie in der 1. und genoss den Wettkampf. Am Ende konnte ich trotzdem mit 2:39 Minuten Vorsprung gewinnen und war mit meinem Rennen sehr zufrieden. Meine Radzeit war über 4 Minuten schneller als im letzten Jahr - da hat sich das Training wohl doch gelohnt. Nach dem Rennen musste ich noch zur Dopingkontrolle, weshalb ich Jessi nur einmal auf der Laufstrecke anfeuern konnte und leider ihren Zieleinlauf von der ersten olympischen Distanz verpasste. Da war sie einfach zu schnell.

Der Wettkampf hat wieder super viel Spaß gemacht und es ist ein unbeschreiblich beflügelndes Gefühl, wenn einen so viele Zuschauer mit dem Namen nach vorne schreien, danke dafür! Die Woche ruhe ich mich ein wenig aus, um am Sonntag topfit an der Startlinie der 1. Triathlon Bundesliga in Düsseldorf zu stehen.

Bis dahin: Enjoy Triathlon.

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