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20.05.2023 | 1. Bundesliga Kraichgau

Am letzten Samstag ging für mich die diesjährige Triathlon Saison mit der 1. Bundesliga in Kraichgau los. Hier stand wie letztes Jahr in Hannover der 2x2 Teamtriathlon auf dem Programm. Es sollte also wieder schnell werden und wir wollten uns für die Saison eine bessere Ausgangsposition sichern als im letzten Jahr. Die Anreise am Freitag verlief problemlos und meine Vorbereitung gestaltete sich insgesamt ganz gut. Der einzige Punkt war die Unsicherheit, ob ich mich in der Rennwoche zu Hause noch mit einem Infekt angesteckt hatte, aber es sah bis zum Renntag alles gut aus und so entschieden wir, dass ich auch starten sollte.

Quelle: DTU/Theo Bettin | Tom Gorges | Folker Schwesinger

Die Taktik war recht einfach: Das erste Paar (Alex & Richard) muss so lange es geht vorne dabeibleiben und wenn möglich zusammen an uns (Aaron & mich) übergeben, damit wir taktisch ein paar mehr Möglichkeiten haben, da dann nur der Schnellere von uns beiden das Teamergebnis bestimmt.

Quelle: Tom Gorges | Folker Schwesinger

Die Aufregung vor dem Start hielt sich bei mir in Grenzen und ich freute mich, dass aufgrund des 16 Grad kalten Wassers auch das Schwimmen mit dem Neo möglich war. Ein Großteil unserer Taktik ging auch auf, sodass Alex & Richard gemeinsam sehr weit vorne auf die Laufstrecke starteten. Richard erwischte hier leider nicht seinen besten Tag und konnte das Tempo von Alex nicht mitgehen und uns war schon bei der Hälfte der Laufstrecke klar, dass Aaron & ich direkt mit Alex abschlagen würden und es dann auf uns beide ankommen wird. Wir gingen als 8. Team ins Wasser und hatten direkt ein Team vor uns. Das Schwimmen fühlte sich bei mir wirklich gut an und so setzte ich mich auf der zweiten Hälfte der Schwimmstrecke an die Spitze der kleinen Gruppe, um dann beim Wechsel nicht so viel Stress zu haben.

Quelle: Tom Gorges

Der Wechsel mit Neo ausziehen und Helm auf klappte reibungslos, jedoch merkte ich gleich, dass der Gummi am linken Schuh gerissen war und somit beide Schuhe nicht wirklich günstig fürs Aufspringen standen. Irgendwie habe ich dann meine Füße auf die Schuhe bekommen und es ging erstmal mit Vollgas los, um auch in dem kleinen Grüppchen kurz vor uns Anschluss halten zu können. Das Ganze hat für Aaron auch super geklappt und so befanden wir uns in der Mitte des Feldes in einer Radgruppe die auch (dank Lasse Lührs) sehr zügig unterwegs war. Auf der Radstrecke passierte dann nicht mehr wirklich viel, jedoch konnte der Abstand nach hinten etwas vergrößert werden.

Quelle: DTU/Theo Bettin | Tom Gorges

Der zweite Wechsel klappte auch sehr gut und jetzt hieß es für uns, gemeinsam das Bestmögliche herauszuholen. Ich merkte schnell, dass meine Beine richtig gut waren und setzte recht schnell meine Hand zum Schieben auf Aarons Po. Wir konnten so gemeinsam jedoch nicht das Tempo der Entscheidenden aus der Gruppe mitgehen und befanden uns hier direkt auf dem 10. Platz. Wir hielten das Tempo aber dennoch so hoch wie möglich, jedoch war der Abstand nach hinten schon recht komfortabel. Am Ende konnten wir einen für uns sehr guten 10. Platz für den Saisoneinstieg in die 1. Bundesliga verbuchen, womit wir auch sehr zufrieden sind.

Quelle: DTU/Theo Bettin | Tom Gorges

Ich persönlich bin mit meiner Leistung auch sehr zufrieden, besonders hat mich beim Schwimmen gefreut, dass ich auf der 2. Hälfte noch etwas zusetzen konnte und sich die Beine beim Laufen auch gut angefühlt haben. Die erste Grundlage ist gelegt und wir können mit positiven Gedanken in die nächsten Rennen gehen.

Bis dahin: Enjoy Triathlon.

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