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25.06.2323 | 1. Bundesliga Schliersee

Am Sonntag ging es für die zweite Station der 1. Triathlon Bundesliga in den Süden von Deutschland. Wie schon im letzten Jahr wurde das Rennen wieder am Schliersee ausgetragen. Ich persönlich freute mich sehr auf dieses Rennen, da auf der Radstrecke ja wieder die Auffahrt auf den Spitzingsattel wartete und somit das Schwimmen und die Radgruppe danach nicht so eine große Rolle für das Gesamtergebnis wie sonst spielt. Das Wetter war perfekt und so stürzten wir uns gegen Mittag in den wunderschönen Schliersee.

Quelle: Theo Bettin | Tom Gorges | Jan Papenfuss | Folker Schwesinger

Da ein hartes Anschwimmen und Geprügel nicht so meins sind, bin ich recht schnell auf die rechte Seite des Feldes geschwommen und habe versucht ein paar schnelle Beine zu erwischen. Ich befand mich so an den jeweiligen Bojen ganz innen und kam da auch ohne großes Gehaue herum. Das Schwimmen fühlte sich insgesamt ganz ok an und so stieg ich als 58. mit knapp einer Minute Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Den ersten Wechsel wollte ich sehr zügig absolvieren, um definitiv in der Radgruppe zu sitzen, aber dabei wollte ich nicht die Konzentration verlieren, damit mir beim Radaufstieg nicht so etwas wie letztes Jahr passiert. Das klappte dann auch ganz gut und die ersten Kilometer waren in der Gruppe von ein paar Attacken geprägt, bei denen ich aber schon merkte, dass ich da gut mitkam bzw. auch die Lücke zufahren konnte. Ich befand mich insgesamt in der 4. Radgruppe und wir kamen der vor uns fahrenden Gruppe langsam näher. Da es aber bald in den Anstieg ging und es nicht mehr ganz so wichtig war, ob man in der 15s vor einem fahrenden Gruppe sitzt, wurde das Tempo etwas ruhiger und ich versuchte mich am Ende der Gruppe etwas auszuruhen. In den Berg fuhr ich sehr kontrolliert hinein und versuchte mich von den anderen nicht beeinflussen zu lassen. Nach ein paar hundert Metern erhöhte ich dann den Druck und die Kadenz deutlich und konnte so nach und nach andere Athleten überholen. Ich versuchte schnell meinen Rhythmus zu finden und hielt den gesamten Anstieg das Hinterrad eines anderen Athleten. Das Tempo passte für mich super, auch wenn es, denke ich, ganz leicht über meiner Grenze war. So überholten wir sehr viele andere Athleten und kurz vor dem Spitzingsattel sah ich eine kleine Gruppe 30m vor mir und wusste, dass ich vor der kurzen Abfahrt da noch ranmusste, um mich besser für den kommenden Lauf zu erholen.

Quelle: Tom Gorges | Jan Papenfuss | Folker Schwesinger

Ich ging also aus dem Sattel und gab bis in die Abfahrt hinein nochmal alles und schaffte es dann ganz knapp in die Gruppe und versuchte mich auf dem letzten kurzen Stück vor dem Laufen noch so gut es ging zu erholen.

Quelle: Theo Bettin | Jan Papenfuss

Nach einem gelungenen Wechsel lief es erstmal nicht so flüssig beim Laufen und ich merkte schon, dass ich auf dem Rad einige Körner gelassen hatte. Auf dem Rückweg der ersten Laufrunde fand ich dann aber so langsam meinen Rhythmus und konnte auch ein höheres Tempo laufen. Ich konnte bis zum Ziel noch ein paar Athleten einsammeln und lief am Ende als 30. ins Ziel.

Quelle: Theo Bettin | Tom Gorges

Ich bin mit dieser Platzierung sehr zufrieden und überwiegend auch mit den Leistungen in den jeweiligen Disziplinen. Im Vergleich zum letzten Jahr bin ich den Berg eine Minute schneller hochgefahren und eine Minute schneller gelaufen. Da sieht man mal was 24 Watt mehr im Schnitt bewirken. Ich freue mich auch sehr, dass ich so zu unserem sehr guten Team Ergebnis, 7. Platz!!!, beitragen konnte. Ich werde versuchen, den Fokus in den nächsten Wochen noch etwas aufs Schwimmen zu legen, um mir zukünftig nach der ersten Disziplin eine bessere Ausgangsposition in den nächsten Rennen zu sichern.

Bis dahin: Enjoy Triathlon.

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